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Was wir glauben
Unitarischer UNIQismus

Unitarismus, Order of Owl / UNIQ-Aeternus

Der Begriff Unitarismus kommt aus dem lateinischen (zu lat. unitas „Einheit“)
Seit Herbst 2019 ist der der Order of Owl
(gegründet 1983), die UNIQ-Aeternus Glaubensgemeinschaft die einzige unitarische UNIQ-Vereinigung.
Innerhalb der Unitarier ist der UNIQismus eine eigene (eigenständige, zeitgemäße) Glaubensrichtung die auch weltweit wirkt. UNIQ-Aeternus steht für spirituelles Wachstum, sowie das Einstehen für eine freie und verantwortliche Suche nach Wahrheit und Sinn.

Der Unitarismus (die ursprüngliche unitarischen Richtungen) entstanden in der Mitte des 16. Jahrhunderts als antitrinitarische Strömung, die Wurzeln des Unitarismus sind aber weitaus älter.

Unitarier, wie auch UNIQisten glauben, dass ALLES, was ist, eine Ganzheit bildet.
Ihre vielfältigen Erscheinungsformen sind eingebunden in einen allumfassenden Zusammenhang. Wir erleben uns als Teil dieses Zusammenhangs, der uns trägt und auf den wir Einfluss nehmen. In uns und um uns, erfahren wir die gleichen schöpferischen Kräfte, die viele als göttlich (= UNIQ-Aeternus) erleben. Sie wirken im Großen wie im Kleinen und sind immer gegenwärtig, auch wenn wir sie nicht jederzeit wahrnehmen können. Die Unitarische-Religion ist offen für neue Erkenntnisse, auch wissenschaftliche Erkenntnisse und Erfahrungen. Wir UNIQisten fühlen uns dabei auch Einsteins „kosmischer Religion“, dem ursprünglichen Taoismus, wie auch den neusten Erkenntnissen aus Neurologie, Neurotheologie, Biofeedbackforschung und Quantenphysik verbunden.

Im unitären UNIQismus heißt es: Leben deiner Werte, laut und nicht nur allein.
Wir sind Menschen jeden Alters, Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund und Menschen mit vielen Überzeugungen. Wir sind mutige, neugierige und mitfühlende Denker und Macher. Wir schaffen Spiritualität und Gemeinschaft über Grenzen hinweg und wir arbeiten für mehr Gerechtigkeit und mehr Liebe in unserem eigenen Leben und in der Welt. Unsere Spiritualität ist unbegrenzt und basiert auf Schriften und Wissenschaft, Natur und Philosophie, persönlicher Erfahrung und alter Tradition. Der Unitarismus hat -man könnte sagen- "radikale" Wurzeln und eine Geschichte, die auf selbstmotivierte spirituelle Menschen aufbaut. Unitärer UNIQismus als Religion ist für die Menschen da und muss sich an deren Bedürfnissen orientieren, nicht umgekehrt. Unitarier / UNIQisten denken immer für sich selbst.




Unitarismus allgemein
Der Begriff Unitarismus bezeichnet einerseits eine aus der radikalen Reformation stammende theologische Auffassung und andererseits eine historisch aus dieser theologischen Auffassung entstandene religiöse, spirituelle Bewegung. Die unitarische religiöse Bewegung besteht heute sowohl aus theistischen, insbesondere christlichen Gemeinschaften. Unitarismus lehnt die Trinitätslehre und die Göttlichkeit des Jesus von Nazaret ab. Jesus von Nazaret wird bei einigen Unitarier-Gruppierungen als eine Lichtfigur, ein spiritueller Lehrer, ein besonderer Prophet gesehen. Wir unitarische UNIQisten glauben an den freien Wille, an die freie Wahlmöglichkeit, siehe: Infolink

Die Unitarier (alle unitarische Glaubensgemeinschaften) sind Religionsgemeinschaften freien Glaubens, die historisch den freireligiösen Gemeinschaften zugeordnet wird. Sie sind nach ihrem Selbstverständnis eine freiheitliche, nichtchristliche, pantheistische, humanistische Religionsgemeinschaft in der Tradition der Religionsauffassung der Aufklärung, in der auch freireligiöse Gemeinden stehen. Unitarier besitzen kein starres religiöses Dogma. Daher sind alle Unitarier-Gemeinschaften als freie Religionsgemeinschaften eingestuft. Im Unitarismus gibt es aber Grundgedanken der Gemeinschaft (im Falle des Order of Owl / UNIQ-Aeternus gibt es die "Grundsätzen, Glaubensbekenntnis, Handlungscharta und der Deklaration der Prinzipien"), die dem Einzelnen als Richtlinien und Interpretationsmöglichkeit angeboten werden. Während sich z.B. die christlich-liberalen Unitarier auf die Bibel als Heilige Schrift beziehen, hat die überwiegende Zahl humanistisch-orientierter unitarischer Gemeinschaften keine Dogmen und keine verbindlichen Heiligen Schriften. Unsere UNIQ-Aternus "Grundsätze, Glaubensbekenntnis, Handlungscharta und Deklaration der Prinzipien" bieten für unsere Gemeinschaft, für unsere Mitglieder umfassende Aussagen zur Religion im Allgemeinen, zum unitarischen Glauben, zum UNIQismus im Speziellen, zu Spiritualität, zum Leben, zum Menschen und zum Zusammenleben, zur persönlichen Freiheit, zum Recht auf Gesundheit und Selbstbestimmungsrecht über unser Bewusstsein und unseren materiellen- wie auch feinenergetischen Körper. Freiheit zur Selbstentfaltung und Freiheit als Selbstbestimmung sind unveräußerliche Fundamente des menschlichen Daseins (dazu gehört auch die Freiheit, aus religiösen Gründen Chip-Implantate und Produkte die Giftstoffe- und schädliche Stoffe enthalten abzulehnen).

Die Unitarier (organisiert in verschiedene Gruppen) sind weltweit beheimatet.
Über die weltweiten Unitarier-Mitgliederzahlen kann nur vage und höchst ungenau Auskunft gegeben werden. So wird z.B. die unitarische Mitgliederzahl in Deutschland auf rund 10.000 Mitglieder geschätzt.
Die unitarischen Gemeinschaften sind überwiegend dezentral organisiert (siehe Order of Owl / UNIQ-Aeternus Gemeinschaft). Die weitgehend selbständigen Gemeinden werden grundsätzlich von einem Priester*in, Pfarrer*in, Reverend*in oder Gemeindeleiter*in geleitet (im UNIQismus von Priester*in und/oder Gemeindeleiter*in). Ihm/ihr zur Seite steht im Normalfall ein Gremium von gewählten Gemeindevertreter*innen, die organisatorische und vereinsrechtliche Belange organisieren.

Zentrale Grundsätze der Unitarier sind der Glaube an die Einheit allen Seins, das vom Wesen des Göttlichen durchdrungen ist und dem Glaube an die menschliche Vernunft.
Außenstehende meinen oft fälschlicherweise, die Unitarier würden als Gegenstück zu den christlichen Leitbildern von „Glaube, Liebe, Hoffnung“ lediglich „Freiheit, Vernunft, Toleranz“ setzen. Das ist aber grundlegend falsch. Die Unitarier selbst (wie auch unsere Gemeinschaft) weisen darauf hin, dass sie an ein zusammenhangstiftendes Weltprinzip glauben, das sie als das Göttliche bezeichnen. Die unitarische Religion ist nach ihrem Selbstverständnis, eine an der Welt und auf das „Diesseits“ ausgerichtete Religion. Das pantheistische Konzept der UNITARIER UND UNIQisten ist das religiöse Kernelement des unitarischen Glaubens. (Siehe dazu auch Spinozas Gott und A. Einsteins kosmische Religion).

Wir, die unitarischen UNIQisten, suchen die Wahrheit über die Macht des menschlichen Bewusstseins und unserer Verbindung mit dem allumfassenden, universellen Bewusstsein. In der Praxis erfolgt diese Suche mit modernen, wissenschaftlichen Mitteln und über die direkte spirituelle Erfahrung.
Kurzes Video zum Thema (Videodauer - 2:26 Minuten)

Unitarier begehen anstatt Gottesdiensten, Feierstunden.
Dazu kommen: Stunden der Besinnung und der Meditation, Feiern im Jahreskreis, Lebensfeiern (Lebensfeier/Namensfeier, Jugendfeier/Jugendweihe, Ehefeier, Trauerfeier etc.).

Die 3 Hauptprinzipien der Unitarier, sie kennzeichnen die unitarischen Bewegung bzw. den unitarischen Glauben
  • Vollständige geistige Freiheit in religiöser Hinsicht statt starres Gebundensein an Glaubensbekenntnisse oder Konfessionen.
  • Uneingeschränkter Gebrauch der Vernunft in Dingen des Glaubens, der Religion und Ethik statt Verlass auf äußere Autorität oder Tradition aus der Vergangenheit.
  • Weitgehende Toleranz gegenüber den verschiedenen religiösen Ansichten und Bräuchen, statt Beharren auf altes.

Geschichte
Der Name “Unitarier” begegnet uns in der Geschichte erstmalig in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, dem ausgehenden Zeitalter der Reformation.

Im österreichischen Kaiserreich
Die Unitarier waren in Siebenbürgen mehrere zehntausend Mitglieder stark, besonders unter den Szeklern, einer ungarischen Volksgruppe in Siebenbürgen, gab und gibt es viele Unitarier. Sie waren damit zwar nur eine kleine Minderheit, allerdings eine hoch geachtete, deren theologische Schriften (auch bei den anderen evangelischen Kirchen) hoch geschätzt wurden. Sogar der damalige ungarische König Johann Sigismund Zápolya (1540 - 1571) trat zum Unitariertum über. Die Habsburger tasteten nach der Erwerbung Siebenbürgens (1686 - 1711) die Religionsfreiheit und die Unitarier im Speziellen NICHT an.
Die Unitarier haben heute in Rumänien (vor allem in Siebenbürgen) etwa 80.000 Mitglieder und sind staatlich anerkannt.

In Deutschland
Die geistesgeschichtlichen Wurzeln der Unitarier, gehen zurück auf Strömungen gegen das Dogma der Dreifaltigkeit in der Reformationszeit.

Unitarische Hilfsorganisationen - Flucht vor den Nazis
Als Mitte 1940 Hitler Frankreich besetzen ließ, waren es Anhänger einer UNITARISCHEN GLAUBENSGRUPPE (man denke besonders an Varian Fry), die – in Kooperation mit anderen Hilfsorganisationen – Netzwerke zur Rettung von tausenden von Flüchtlingen aufbauten. Heinrich Mann, Golo Mann u.v.a. verdankten dem „Unitarian Service Committee“ ihr Entkommen in die USA(!).

Berühmte Unitarier der Geschichte

Politiker
1. John Adams (1735 – 1826), 1. Vizepräsident und 2. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
2. Thomas Jefferson (1743 – 1826), 3. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
3. John Quincy Adams (1767 – 1848), 6. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
4. Millard Fillmore (1800 – 1874), 13. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
5. William Howard Taft (1857 – 1939), 27. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
6. Joseph Chamberlain (1836 – 1914), britischer Politiker
7. Benjamin Franklin (1706 – 1790), amerikanischer Politiker

Musiker, Künstler ...
1. Bela Bartok (1881 – 1945), ungarische Komponist und Pianist
2. Alexander Engel (1902 – 1968), Staatsschauspieler
3. Edvard Grieg (1847 – 1907), norwegischer Komponist und Pianist
4. Robert Saake (1874 – 1959), Bildhauer

Forscher & Schriftsteller
1. Alexander Graham Bell (1847 – 1922), schottisch – amerikanischer Wissenschaftler und Erfinder
2. E.E. Cummings (1894 – 1964), amerikanischer Poet, Maler und Essayist
3. Charles Darwin (1809 – 1882), britischer Naturwissenschaftler
4. Charles Dickens (1812 – 1870), britischer Schriftsteller
5. T.S. Eliot (1888 – 1965), amerikanischer Lyriker, Dramatiker und Essayist
6. Ralph Waldo Emerson (1803 – 1882), amerikanischer Schriftsteller
7. Isaac Newton (1642 – 1727), britischer Mathematiker und Physiker
8. Dr. mult. Albert Schweitzer (1875 – 1965), deutscher Theologe, Musiker, Philosoph und Arzt; Friedensnobelpreisträger

Unitarische Pfarrer & Theologen
1. William Ellery Channing (1780 – 1842), unitarischer Theologe und Dichter
2. Franz David (1520 – 1579), Gründer der Unitarischen Kirche in Siebenbürgen
3. Joseph Priestley (1733 – 1804), unitarischer Theologe und britischer Chemiker
4. Michael Servet (1511 – 1553), unitarischer Theologe und Arzt
5. Fausto Sozini (1539 – 1604), unitarischer Theologe und Begründer der unitarischen Kirche in Polen
6. Lelio Sozini (1525 – 1562), unitarischer Theologe
7. Gertrude von Petzold (1876 – 1952), erste (unitarische) Pfarrerin in Europa (Ordination: 1904)

Einige bekannte Persönlichkeiten, die den Unitariern sehr nahe standen, sind unter anderem Thomas Mann (1875 -1955) Schriftsteller u. Nobelpreisträger, Linus Pauling (1901 - 1994) Chemiker u. Nobelpreisträger und Christopher Reeve (1952-2004) Schauspieler, Regisseur und Autor.



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