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VMAT2 Gen und die VMAT2 C+ Gen-Variation
(Das "Gottes-Gen")

Wir UNIQisten gehen davon aus, dass es Gott gibt. Wir sehen in ihm ein universelles, schöpferisches Bewusstsein. Deshalb macht es für uns auch Sinn, dass wir mit entsprechenden Genen und bestimmen Gehirnmodulen erschaffen wurden, um das Göttliche erfahren zu können.
Spirituelle Erfahrungen sind in ihrem Ursprung und Wesen auf das Engste mit der menschlichen Biologie verflochten.
Unsere Biologie ist abhängig von bestimmten Genen, die es uns ermöglichen spirituelle Erfahrungen mehr oder weniger intensiv machen zu können. Unsere Gene und bestimmte Gen-Varianten bedingen in gewisser Weise unseren Drang nach Spiritualität. Beim vesikulären Monoamintransporter 2, kurz VMAT2 handelt es sich um ein integrales Membranprotein, das in der Membran synaptischer Vesikel lokalisiert ist. Es dient dem Transport von Monoaminen wie Noradrenalin, Adrenalin, Dopamin und Serotonin in die Vesikel. VMAT2 ist nur in Wirbeltieren und Menschen zu finden.

Der Einfluss der VMAT2 Gen-Variation auf Spiritualität
Das VMAT2 Gen* codiert ein spezielles Protein – einen so genannten Monoamin-Transporter –, das die verschiedenen Monoamine in Speicherbläschen packt, aus denen sie, wenn die entsprechende Nervenzelle feuert, freigesetzt werden.
Monoamine, wie Adrenalin, Serotonin und Dopamin beeinflussen unser Bewusstsein grundlegend, indem sie an der Assoziation von Objekten und Erfahrungen mit Emotionen und Werten beteiligt sind. Diese Hirnbotenstoffe spielen zum Beispiel bei Depression, Angst, Motivation, Selbstbewusstsein, Freude und ekstatischen Gefühlen eine Hauptrolle.
Sie können auch von bestimmten Drogen freigesetzt werden, die dann „mystische“ Zustände induzieren, also die erlebte Grenze zwischen dem Ich und dem Nicht-Ich vermindern. Solche Zustände können aber auch ganz natürlich bei entsprechend tiefen Meditationen und Trancen erlebt werden.
Heute 2021 wissen wir, dass die Genvariante des DRD4 Gens als DRD4-7R einen großen Einfluss auf unsere Spiritualität und unser gesamtes Denken hat. Diese Genvariante verstärkt die durch das VMAT2 Gen entstehenden Gehirnprozesse in manchen Bereichen.
Genetiker sprechen beim VMAT2 Gen vom „Polymorphismus A33050C“ und meinen damit, dass das Gen hinsichtlich eines bestimmten „Basen-Buchstabens“ in zwei Varianten vorkommt. Genauer, an dieser Stelle wahlweise die Base Adenin (A) oder Cytosin (C) haben kann.
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* Der vesicular monoamine transporter 2 = das VMAT2 Gen wird auch als SLC18A2 bezeichnet
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Menschen mit einer C Variante in ihrer Erbsubstanz, die das C entweder auf einem Chromosom oder beiden Chromosomen haben, haben eine signifikant höhere Selbsttranszendenz als Menschen mit der A Variante.
Die Forschungen zeigten, dass 28 Prozent der untersuchten spirituellen Personen die Kombination von C/C besaßen und dass bei 19 Prozent die Kombination C/A im VMAT2 Gen vorkamen. Die „Spiritualitäts-Gen-Variante“, findet man also relativ häufig.

Bei Geschwistern mit unterschiedlichen VMAT2-Genotypen, waren diejenigen im Durchschnitt spiritueller, die mindestens ein Basen C hatten.
Einen Zusammenhang mit Geschlecht, Alter, Ethnie oder Persönlichkeitsmerkmalen wie Neurotizismus, Intelligenz, Extraversion / Introversion, Selbstgerichtetheit, Religiosität und Kooperativität konnten die Forscher nicht finden.
Natürlich sind auch andere Gene an der verstärkten Suche nach Spiritualität oder deren Abwesenheit beteiligt, wie z.B. die DRD4-7R Genvarianten. Aber mit diesen beiden Genen haben wir schon die 2 Hauptbeteiligten gefunden, die mit der ererbten Suche nach Spiritualität und anderen tiefgreifenden Bewusstseinsprozessen in Zusammenhang stehen.

Diese neuen Erkenntnisse betreffen NUR die angelegte Fähigkeit Spiritualität erleben zu wollen und sind aber nicht als anti-religiös, oder pro-religiös zu werten.
Dabei muss auch hingewiesen werden, dass der Order of Owl / UNIQ-Aeternus sich vor allem auf die spirituelle Selbsterfahrung fokussiert und nicht auf religiöse Vorstellungen (etwa ganz bestimmtes Gottesbild, Dogmen, Heilsgeschichten) und Praktiken (wie Gebete und Rituale). Für UNIQisten steht Erfahren und Wissen vor dem Wiederholen dessen, was Kirchen vorgeben. Spiritualität ist ein Merkmal der Persönlichkeit, dessen Ausprägung sich im Labor und auch über entsprechende Tests messen lässt.

Religiosität versus Spiritualität
Religiosität hängt direkt mit bestimmten theoretischen Vorstellungen (etwa Gottesbild, Dogmen, Heilsgeschichten) und Praktiken (wie Gebeten und Ritualen) zusammen.
Spiritualität dagegen hat mehr damit zu tun, sich in ein größeres Ganzes eingebettet zu fühlen, in bestimmten Tätigkeiten aufzugehen, sich selbst zu transzendieren und das EGO-Bewusstsein zu „vergessen“ – bis hin zu mystischen Bewusstseinszuständen.
Wie wichtig eine klare Unterscheidung von Religiosität und Spiritualität ist, zeigt sich schon darin, dass manche Menschen sehr spirituell sein können, aber nicht im klassischen Sinn religiös sind. Andere hingegen sind strenggläubig und fest in ihrer religiösen Gemeinschaft verwurzelt, ohne jemals selbst intensive spirituelle Erfahrungen gemacht zu haben. Hierzu zählt vor allem der Glaube, ohne Selbsterfahrung.

Spiritualität hat eine starke genetische Komponente, das haben unter anderem auch Zwillingsstudien ergeben. Dabei wurden eineiige und zweieiige Zwillinge nach ihren religiösen Einstellungen und Praktiken befragt und auch genetisch untersucht. Die Fragen bezogen sich auf die aktuelle Situation und auf die Kindheit und Jugend. Die Befragungen und Tests wurden über längere Zeiträume mehrfach durchgeführt. Wichtig bei diesen Analysen und Tests ist, dass genau zwischen Spiritualität und Religiosität unterschieden wurde.
In manchen Fällen ergänzen und bestärken sich beide Aspekte, dann verschmelzen Spiritualität und Religiosität miteinander. Religiosität ist also nicht angeboren, sondern im sozialen Umfeld erlernt worden. Welcher Religion man angehört, hängt hauptsächlich vom Glauben der Eltern ab bzw. in den meisten Fällen auch vom vorherrschenden Glauben der Kultur des jeweiligen Landes, in das man geboren wurde.

Zwillingsstudien zum Thema Spiritualität
Eineiige Zwillinge, die genetisch identisch sind, zeigten lebenslang eine viel größere Ähnlichkeit in ihrer Spiritualität (nicht jedoch unbedingt in ihrer Religiosität) als zweieiige, Zwillinge die, wie andere Geschwister auch keine genetische Identität aufweisen. Zweieiige Zwillinge teilen nur etwa die Hälfte ihrer Gene. Die Befragungen und Tests zum Thema Spiritualität wurden 1999 an rund 25 000 Zwillingspaare durchgeführt. Mehr als 3000 Zwillinge wurden genauer analysiert, dabei stellten die Forscher fest, dass der Anteil der Gene für Spiritualität bei mindestens 48 Prozent liegt.

Der vielfältige Einfluss der Umwelt, Erziehung, Partnerschaft und Erlebnisse macht bei der Spiritualität nur etwa die Hälfte der Faktoren aus. Bestätigt und erhärtet wurden diese Befunde durch eine im Jahr 2005 im „Journal of Personality“ veröffentlichte Studie eines Psychologen-Teams um Laura Koenig von der University of Minnesota. Die Forschergruppe hatte 169 eineiige und 104 zweieiige Zwillinge (im Alter von Anfang 30) zum Thema Spiritualität befragt und analysiert.
Spirituell zu sein, ohne religiös zu sein ist nicht nur möglich, sondern sogar vorbestimmt.  Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass „Spiritualität zu unserem grundlegenden menschlichen Erbe gehört. Sie ist, zumindest teilweise, fest in unsere Gene eingebaut.

Wir haben eine genetische Prädisposition für spirituellen Glauben. Er wird weiter geformt durch die persönliche Erfahrung und kulturelle Umwelt. Diese grundlegenden Gene wirken, indem sie die verschiedenen, vom Gehirn erzeugten Bewusstseinsformen beeinflussen, die die Basis für spirituelle Erfahrungen bilden.“ Diese Aussagen decken sich mit den Forschungen des Verhaltensgenetiker Dr. Dean Hammer.
Auch für Dr. Hammer ist Spiritualität eine komplexe Verbindung von erblich fixierten biologischen Antwortmustern und Bewusstseinszuständen, verknüpft mit sozialen, kulturellen und historischen Entwicklungslinien. Hammer nimmt an, dass unter unseren Genen viele verschiedene Gene bei spirituellen Erfahrungen eine wichtige Rolle spielen, darunter vor allem auch die Variante C des VMAT2-Gens auf Chromosom 10.

Die medizinisch relevante Funktion von VMAT2 (gut zu wissen!)
Die wichtigste Funktion des VMAT2 findet sich im Zentralnervensystem (ZNS), wo VMAT2 den Zufluss der Neurotransmitter Dopamin, Noradrenalin, Histamin und Serotonin in die Vesikel erleichtert und reguliert.
VMAT2 dient hier als Austauscher (Antiporter) für Moleküle. Die "Verpackung" von Dopamin durch VMAT2 ist für dopaminerge Neuronen unentbehrlich, da ansonst mögliche Schäden durch oxidiertes Dopamin bei oxidativem Stress zu erwarten ist.

Bei einer geringeren Aktivität von VMAT2, zeigte sich eine schnelle Schädigung dopaminerger Neuronen (was extreme Folgen nach sich ziehen kann).
Außerdem scheint die VMAT2-Aktivität bedeutend zu sein für die Freisetzung von GABA. Gamma-Aminobuttersäure ( = GABA) ist ein wichtiger Neurotransmitter im zentralen Nervensystem (ZNS), der eine inhibitorische, also hemmende Wirkung an den spezifischen GABA-Rezeptoren entfaltet. GABA ist wichtig zur Entfaltung von beruhigenden und schlaffördernden Eigenschaften.

Mit VMAT2 assoziierte Erkrankungen
VMAT2 spielt in der Pathogenese und Therapie folgender Krankheitsbilder eine herausragende Rolle: Chorea Huntington, Spätdyskinesien, Morbus Parkinson und bei Störungen von Motivation und Stimmung.
Drogenkonsum, wie z.B. nach Kokain-Konsum verursacht auch einen Rückgang der VMAT2-Aktivität und löst somit Störungen von Motivation und Stimmung aus. Erklärt werden die Symptome durch die geringere Freisetzung von Dopamin. Auch die Schädigungen des ZNS durch chronischen Konsum von Methamphetamin können auf VMAT2 zurückgeführt werden. Die Schädigungen sind auch nach Beendigung des Drogenkonsums noch möglich. Dieser schädigende Effekt ist nach heutigem Stand des Wissens nicht reversibel. Es existieren auch geschlechterspzifische Unterschiede in der neuronalen Aktivität von VMAT2, wodurch sich auch die unterschiedlichen Antworten auf Amphetamine (vor allem Methamphetamin) zwischen verschiedenen Geschlechtern erklären lassen.

Medikamente und Wirkstoffe, die einen Einfluss auf VMAT2 haben:
Reserpin dieses wird als Antihypertensivum und als Begleittherapie bei Psychosen eingesetzt.
Tetrabenazin wird zur Behandlung von Chorea Huntington eingesetzt.
Spätdyskinesie (TD) ist eine Erkrankung, die sich häufig nach längerer Anwendung bestimmter Medikamente entwickelt, die die Dopaminrezeptoren im Gehirn blockieren. Diese Medikamente, die als Neuroleptika bekannt sind, werden zur Behandlung einiger psychiatrischer Störungen sowie einiger Magen-Darm-Erkrankungen eingesetzt.
Antipsychotika können bei längerer Einnahme dazu führen, dass Menschen unwillkürliche Muskelbewegungen entwickeln, die sich häufig im Gesicht und im Kopf zeigen. Bei manchen Menschen zeigen sich aber auch durch Spätdyskinesie schnelle Bewegungen ihrer Arme, Finger, Beine und ihres Oberkörpers. Die Schwere der Spätdyskinesie zeigt sich unterschiedlich stark, das kann von leichtem Zittern, bis hin zu unkontrollierbaren Bewegungen gehen. In schweren Fällen sollte man das Neuroleptikum, das die Symptome zu verursachen scheint, unter ärztlicher Kontrolle absetzen.
VMAT2-Gen Hemmer zur Behandlung von Spätdyskinesie
Ärzte verschreiben in vielen Fällen ein Medikament wie Valbenazin (Ingrezza) oder Deutetrabenazin (Austedo). Beide wurden von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zur Behandlung von Spätdyskinesie bei Erwachsenen zugelassen. In Europa können die Medikamente auch andere Namen tragen.
Es ist sehr wichtig zu wissen, dass diese Medikamente enorme Nebenwirkungen hervorrufen können. Valbenazin und Deutetrabenazin gehören zu einer Kategorie von Arzneimitteln, die als Inhibitoren (= Hemmstoff) des vesikulären Monoamintransporters 2 (VMAT2) bekannt sind. Diese Hemmstoffe verändern nicht nur auf die Aktivität des VMAT2 Gens, sondern sie verändern auch die Fähigkeit Spiritualität zu erfahren. Darüber hinaus können die einzelnen Medikamente auch körperliche Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel, Unruhe, Erbrechen und Gelenkschmerzen sowie auch potenziell schwerwiegendere Nebenwirkungen wie Nesselsucht, Schwellung von Mund und Lippen, Juckreiz, Ohnmachtsanfälle, schneller oder unregelmäßiger Herzschlag und Atemnot verursachen. Weitere Nebenwirkungen von Deutetrabenazin sind Müdigkeit, Durchfall, Verstopfung und Schmerzen beim Wasserlassen. Realistisch gesehen kann niemand mit Sicherheit vorhersagen, wie jemand auf die Behandlung mit VMAT2-Hemmer reagieren wird, wenn Sie wegen Spätdyskinesie mit der Einnahme von Antipsychotika aufhören.

VMAT2-Gen Hemmer und ihre Folgen auf spirituelle Erfahrungen
Das früher als „Gott Gen“ bezeichnete VMAT2 Gen, ist nicht nur ein Gen, das an spirituellen Erfahrungen maßgeblich mitbeteiligt ist, sondern es soll auch in direktem Zusammenhang mit extremen religiösen Ausformungen stehen.  ➽ Daher wurde schon vor 2007 darüber nachgedacht, ob man mittels VMAT2 Hemmern in Form von verabreichten Medikamenten oder Aerosole, die man über Landstriche versprüht, religiösen Fundamentalisten ihre genetische Basis nehmen sollte.  Angedacht wurde dabei, den VMAT2-Gen Hemmer gleich über die Luft zu verbreiteten (z.B. über einen in der Atemluft verteilter VMAT2 hemmenden Vektorimpfstoff). Dazu gab es schon einen Bericht, der einen solchen Wirkstoff mit dem Arbeitstitel FunVax beschreibt (FunVax = Vaccine for fundamentalists / Impfung gegen Fundamentalisten).

Immer wieder taucht auch die Frage auf, ob es Medikamente und auch Impfstoffe gibt, die die Aktivität des VMAT2 Gens hemmen oder blockieren sollen.
Zumindest die Frage, ob es einen VMAT2-Gen Hemmenden Impfstoff geben kann (bzw. sogar gibt) kann mit einem klaren Ja beantwortet werden. So ein Impfstoff würde die Fähigkeit haben, die Art und Weise zu verändern, wie Menschen denken, fühlen und sich spirituell weiterentwickeln können.


Sie glauben, das tut eine Regierung nicht!? Siehe dazu auch Tests an der Bevölkerung!



 
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