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Wissenschaft d. Geistes 2
KARMA (kurze Übersicht)
Am besten lässt sich Karma als das Wirken des Gesetzes von Ursache und Wirkung definieren.
Ausgehend davon wie wir in vorangegangenen Leben und auch in diesem Leben Gebrauch von unserer freien Entscheidungsmöglichkeit machen, baut sich unser Karma auf (Entscheidung = Ursache und Wirkung = Karma).

Was wir durch unsere Entscheidungen erschaffen haben, bestimmt unsere Erfahrungen in der physischen Welt.
Eines der unveränderlichen Gesetze des Universums lautet nämlich:Gleiches zieht Gleiches an“. Was wir in uns selbst, also durch unsere Entscheidungen in der Vergangenheit (in diesem – oder voraus gegangenen Leben) an Verstrickungen geschaffen haben, zieht ähnliche Manifestierungen, Gegebenheiten und vor allem auch Menschen an, mit denen wir karmisch (im Guten wie auch im Schlechten) verbunden sind.

Da unsere Gedanken, Handlungen, oder auch Unterlassungen die Tendenz haben, sich in seiner Auswirkung so lange fortzusetzen, bis wir etwas verändern – ist das das Karma, das wir aus unseren vorausgegangenen Leben erben.

Aus dem schon Gesagten folgt auch, dass es möglich ist negatives Karma zu ändern, indem wir mit unseren gegenwärtigen positiven Entscheidungen unsere Zukunft erschaffen. Das ändert auch die Bedingungen, mit denen wir uns in künftigen Leben konfrontiert sehen werden. So sind auch besondere Talente und Fähigkeiten, die uns sozusagen zuzufliegen oft das Ergebnis unserer Bemühungen in vorherigen Leben.
Welche Arten von Karma gibt es?
Für jeden Aspekt unseres vielfältigen Wesens gibt es eine Art von Karma.

Mentales und emotionales Karma
Dazu gehören bestimmte Ängste, Antipathien, Einfühlungsgabe, Extraversion / Introversion, Denkmuster (mentale Grundprogramme), Hirn-Typ (Linkshirn- oder Rechtshirndominanz).

Physisches Karma
Aussehen, Neigung zu bestimmten körperlichen Schwächen und Stärken, wenn jemand im Vorleben besonders auf seinen Körper geachtet hat, kann sich das z.B. im Positiven niederschlagen.

Gruppenkarma, Familienkarma
Alle Familienmitglieder haben jeweils ein eigenes Karma, wie auch jede Familie und jede Gruppe ihr gemeinschaftliches Karma hat.

Volkskarma, Volksgruppenkarma und Karma von Nationen
In welche Volksgruppe, oder in welches Land (mit vielen Besonderheiten, die uns bewusst, aber auch unbewusst prägen) wir hineingeboren werden, oder wo wir leben, hat einen karmischen Grund. Jedes Volk, jede Volksgruppe hat auch ihr Karma. Dieses Karma wirkt auf alle ein, die dem Volk, der Volksgruppe angehören. (Hier kommt das Gesetz „Gleiches zieht Gleiches an“ zum Tragen!) Durch Änderung unseres persönlichen Karmas, können wir uns aber aus dem Einfluss des Volkskarmas lösen. Letztendlich geht es nur immer um unser persönliches Karma, die Verflechtungen mit Familien, Gruppen. Volkskarma besteht nur so lange, wie wir diese Verflechtung innerhalb unseres eigenen Karmas benötigen.

Wie können wir auf unser Karma reagieren
Wie Sie im Hier und Jetzt auf Gegebenheiten reagieren, die Ihnen zufallen, ist der Schlüssel, mit dem Sie Ihr zukünftiges Schicksal bestimmen. Wenn Sie auf der Ebene von Hass, Wut oder Rache handeln, wird Ihre Reaktion für Ihre Zukunft noch mehr davon erzeugen. Dies wird in Zukunft Ihr Karma, Ihr Schicksal sein. So kann sich ein negativer karmischer Zyklus wiederholen. Wenn wir vermehrt Liebe, Friede, Vergebung und Mitgefühl in unser Leben holen, so wird das in Zukunft immer auch Ihr Karma sein. So können Sie den, von Ihnen geschaffenen karmischen Zyklus durchbrechen.

ANM.: ES GIBT VIELE GUTE METHODEN, SEIN PERSÖNLICHES KARMA POSITIV ZU BEEINFLUSSEN – WIE AUCH DEN ZYKLUS DES KARMAS ZU VERLASSEN UND AUFZUSTEIGEN.
Sobald Sie Ihre Reaktion auf eine Lebenssituation, oder einen Menschen ändern, können Sie auch Ihr ganzes Leben verändern. Ihr neues Verhalten auf eine Herausforderung wird es möglich machen, dass Sie einen neuen positiven Weg gehen können. Für eine karmische Veränderung müssen Sie damit aufhören, unbewusst auf eine bestimmte Situation, auf bestimmte Menschen zu reagieren. Wenn Sie immer weiter das gleiche Verhalten wiederholen, wird sich das Karma nicht positiv verändern.  

(Achtung, nicht alles was uns zustößt ist das Ergebnis von Karma, aber unsere Reaktion auf das was uns zustößt, kann neues negatives oder auch positives Karma entstehen lassen).

Der freie Wille als Märchen des Gehirns bzw. Karma
Unsere inneren Impulse, Gedanken, Reaktionen und Handlungen werden von unbewussten Abläufen vorbestimmt, diese Vorbestimmung basiert weitgehend auf karmischen Programmen.
Auf dem Kongress der europäischen neurowissenschaftlichen Vereinigung, der im Juni 1998 in Berlin stattfand, wurde großes Geschütz aufgefahren: Jeder innere Impuls, jeder Gedanke, jede Absicht -darin sind sich die Neurowissenschaftler einig- können durch feinorchestrierte elektrische und biochemische Impulse beobachtet werden.
Und gerade diese messbaren Regungen und Aktivitäten in dem über 100 Milliarden Nervenzellen umfassenden Netzwerk des menschlichen Gehirns, lassen sich oft bis zu einer Sekunde früher* nachweisen als sie der betreffenden Person bewusst werden.
Es gibt keinen freien Willen, sondern nur eine Wahlmöglichkeit
Dies rührt an den Grundfesten des menschlichen Selbstverständnisses. Der bekannte Berliner Hirnforscher Gerhard Roth ist daher davon überzeugt, dass wir von der Vorstellung, dass es einen freien Willen im traditionellen Sinne gibt, endgültig Abschied nehmen müssen. Zwar bestreitet niemand von den Forschern, dass der Mensch Handlungen planen und Alternativen abwägen könne (wir sind Wählende). Ob, wie und wann wir aber schließlich handeln, bestimmen zum Großteil die unbewussten Vorgänge im Gehirn. Es zeigt sich, dass diese unbewussten Prozesse eine viel größere Rolle spielen als die Wissenschaft bisher angenommen hat. Auf das Phänomen wurde man durch das sog. Libet-Experiment aufmerksam – siehe Video.
Das Gehirn kann -nach Ansicht vieler Forscher- dem menschlichen Ich-Bewusstsein sogar das Gefühl vorgaukeln, autonom zu handeln, obwohl es weitgehend manipuliert wurde und ständig auch manipuliert wird. Mehrere Untersuchungen weisen eindeutig darauf hin, dass wir keinen wirklich freien Willen besitzen. Doch auf die aus unbewussten Bereichen auftauchenden Impulse und Handlungsansätze reagiert unser Ich so, als wären sie von uns frei getroffene Entscheidungen. Werden Probanden danach gefragt warum sie auf den Impuls mit einer Handlung reagiert haben, behaupten diese, sie hätten dies gewollt, sie hätten sich frei zu der Handlung entschieden.

Daher stellt sich auch die Frage: “Wie frei ist unser Wille, da ja schon 1-10 Sekunden vor einer logischen Entscheidung die unbewusste Entscheidung getroffen ist”. In den meisten Fällen können wir diese vorab getroffenen unbewusste Entscheidung nur an der Verwirklichung behindern.

Anm.: Würde es diese aus den unbewusst auftauchenden Impulsen, Gedanken, Reaktionen und Handlungen nicht geben, dann gäbe es so etwas wie den Einfluss von karmischen Programmen auch nicht. Erst unsere Wahl, nicht nach dem unbewusst auftretenden Impuls zu handeln, oder eben dem Impuls nachzugeben, ermöglicht es uns aus dem karmisch vorprogrammierten Weg auszubrechen, neues zu erfahren und das alte Karma zu deaktivieren oder dem vorprogrammierten Weg wieder zu folgen. Wir haben dabei -in fast allen Fällen- immer eine Wahl, ausgenommen wir „verzichten“ aus bestimmten Gründen**auf unsere Wahlmöglichkeit.

** Folgende Gründe können eine freie Wahl blockieren: Eingeschränkte Bewusstseinszustände, zu geringe Achtsamkeit, Drogenkonsum, Medikamenteneinfluss, Aggression, Wut, Angst, Panik, starke depressive Zustände …
Quelle: Kongress der europäischen neurowissenschaftlichen Vereinigung 30.6.1998, und UNIQ-Net-Team

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... bestraft uns nicht,
... belohnt uns nicht,
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Das, was wir aussenden, kommt wie ein Echo zu uns zurück.

Erst, wenn der Mensch sich zum Guten entwickelt hat, kann er diesen Ort (die Erde) für immer verlassen!

Dunkles Karma, helles Karma
Um den Kreislauf der Wiedergeburt zu verlassen, muss unser helles Karma Übergewicht haben.
Spirituelle Übungen (Praktiken), geeignete Gebete wie auch Meditation und Kontemplation können für helles Karma sorgen.

UNIQisten glauben: Es gibt Texte, die dem Leser nur das offenbaren, was er aufgrund seiner spirituellen Erfahrung zu verstehen vermag.




 
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