Brummtöne - Infraschall - UNIQ-Æternus Dokumentationsseite

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Brummtöne, die Menschen belästigen
In Deutschland hören etwa zwei Prozent der Bevölkerung einen unangenehmen „Brummton“, dessen Ursache bis heute zwar umstritten ist, der jedoch häufig nicht nur hör-, sondern auch messbar ist. Das Phänomen ist weltweit bekannt (siehe weltweite Brummtonkarte).
Karte anklicken - hier finden Sie die Orte (weltweit) mit gemeldeten Brummton-Effekten.
Zudem haben die Betroffenen oft ihre Ruhe bzw. die Intensität nimmt ab, sobald sie den Ort wechseln. Das Brummton-Phänomen kann nach Aussage von Wissenschaftlern verschiedene Ursachen haben. So können die Brummtöne z.B. auch mit schlecht eingestellten technischen Anlagen und Maschinen in Verbindung stehen. Auch Erdgasleitungen, Wasserleitungen etc. sind als mögliche Verursacher angedacht worden. Auch die europäischen Erdgaspipelines stehen mit dem Auftreten des Brummton-Phänomens in Verdacht, die enorme Energie die benötigt wird, um das Gas Tausende von Kilometern durch die Rohre zu pressen kann als Nebeneffekt auch das Umgebende Erdreich zum Vibrieren bringen, Verwerfungen und Wasseradern wie auch das Grundwasser können den dabei entstehenden Ton verändern und auch über viele Kilometer weitertragen. Je nach Entfernung und Position der Pipelines oder der Wasserversorgungsrohre, werden stehende Infraschallwellen erzeugt.

Eine weitere Möglichkeit, sind Brummtöne durch Funk-Antennen?
In der deutschen Kleinstadt Furtwangen im Schwarzwald klagen viele Betroffene schon seit 2011 über einen mysteriösen Brummton, der ihnen keine ruhige Minute lässt. Einige hören den Ton bzw. können den Brummeffekt wahrnehmen, andere Bewohner der Kleinstadt nicht. Viele Betroffenen erinnern sich noch daran, dass der Brummton zu dem Zeitpunkt begann, in dem Furtwangen mit Funkantennen hochgerüstet wurde, weshalb einige davon ausgehen dass die Antennenmasten die Ursache des mysteriösen Brummens sind. Einige Wissenschaftler sind sogar der Meinung, dass diese „Töne“ (nicht immer ist ein Ton als Ton messbar) gezielt über die Antennen abgestrahlt werden.

Nun versuchen auch Forscher sich dem weltweiten Brummtonphänomen zu nähern!
So hat etwa der ethnographische Forscher Dr. Glen Macpherson von der University of British Columbia in Kanada das World Hum Database and Mapping Project ins Leben gerufen, nachdem er selbst 2012 den Brummton zu hören begann, was ihn dazu veranlasste, das Phänomen wissenschaftlich zu dokumentieren. Alle, die einen Brummton hören, können bei diesem Projekt mithelfen und Informationen darüber zusammenzutragen. Auch wenn für Brummtöne eine Vielzahl unterschiedlicher Quellen und Ursachen in Frage kommen, so scheinen sich manche jedoch recht gut eingrenzen zu lassen.

Ein besonderer Fall: Das „Windsor-Brummen” in Kanada
In der kanadischen Stadt Windsor wurde von den Bewohnern ein tiefes Brummen bzw. ein tiefes Rumoren wahrgenommen. Teils wird der Effekt als Lärm und teils als Vibration beschrieben. Die Intensität des Brummens variiert und er kommt und geht in unregelmäßigen Abständen. Diese unangenehme Erscheinung dauert manchmal Stunden, dann nimmt man sie tagelang wahr und manchmal wird es für einige Zeit ruhig. Dabei liegt der Ton im Bereich von ca. 35Hz. Colin Novak von der Universität Windsor, einer der führenden Forscher bei einer Untersuchung des Brummens durch die kanadische Regierung, erklärt dass es schwierig sei dem Brummton „näher zu kommen“. Durch den Einsatz einer High-Tech Aufnahmestation, war sein Forscherteam in der Lage, die Existenz des Geräuschs nicht nur messtechnisch nachzuweisen und das Phänomen zu bestätigen, sondern auch zu bestimmen, dass es mit größter wahrscheinlich vom Hochofenbetrieb auf Zug Island (zu River Rouge gehörend) kommt. Die Anlage liegt gut sichtbar vor der kanadischen Stadt und gehört dem US Steel Konzern, einem von J.P. Morgan gegründeten Stahlkonzern. Aufgrund des Fehlens eines internationalen Lärmschutzvertrags ist die US-Kommunalverwaltung von River Rouge wenig motiviert, ein Problem in Angriff zu nehmen, von dem hauptsächlich „nur“ Kanadier betroffen sind. Und Forderungen gegenüber US Steel zu erheben daran denken die Verantwortlichen derzeit nicht, weil es sich bei US Steel um einen der wichtigsten Steuerzahler und Arbeitgeber in der amerikanischen Ortschaft mit nur 8.000 Einwohnern handelt.

Video zu Kanada -"Windsor-Brummton" Dauer 2:33 Minuten.
Wir dürfen nicht vergessen, dass es verschiedene Arten von Brummtönen gibt und nicht alle können mittels Tonfrequenzmessung erkannt werden. Manche Effekte scheinen sich nur im Gehirn der Betroffenen zu manifestieren, was auf eine elektromagnetische Beeinflussung zurückzuführen ist. Diese kann dann entweder auf Zufallsgeschehen hindeuten (siehe auch Bericht Ultraschalll-Smog) oder die Effekte könnten natürlich auch gezielt das Ergebnis von Testreihen oder Beeinflussungsversuche zurückzuführen sein.
 
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